Dreijähriges Jubiläum von
"Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"

Im Rahmen des großen Festes zum 75-jährigen Bestehen unserer Schule gab es noch ein weiteres, allerdings viel jüngeres Jubiläum zu begehen: Am 28. Mai 2010, also fast auf den Tag genau vor drei Jahren, wurde unserer Schule die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.

Wir vom SOR-Team fanden, dass das Schulfest uns eine gute Gelegenheit bot, an den dreijährigen Geburtstag von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erinnern und so sollte die Idee „SOR – SMC“ in möglichst vielen Bereichen der Feieraktivitäten präsent sein.

Zu der Feierstunde am Abend des 22. Mai waren unsere Patin des Projektes, Frau Otto (ehemalige Bezirksstadträtin) und die Landeskoordinatorin von „SOR –SMC“, Frau Jessica Zeller persönlich erschienen. Beiden möchten wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für ihr Engagement danken. In ihren Grußworten informierte Frau Zeller die Gäste nicht nur über die Organisation „SOR – SMC“, sondern hob darüber hinaus hervor, wie schön es sei, dass ausgerechnet im Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ (zum 80. Jahrestag der NS-Machtübernahme) ein Fest an der Mühlenau gefeiert werde, das auch unter dem Motto „Gelebte Vielfalt“ stand.

Diese gelebte Vielfalt zeigte sich auf dem Hoffest am 24. Mai dann auch an etlichen Orten:

  • So gab es beispielsweise einen Informationsstand der Organisation „SOR- SMC“, der von einer Mitarbeiterin der Landeskoordination Berlin und Mitgliedern des SOR-Teams unserer Schule betreut wurde und der interessierten Eltern und Gästen die Gelegenheit gab, sich über das Projekt zu informieren. Doch auch Kindern wurde an diesem Stand etwas geboten: Eine ganze Reihe von ausländischen Eltern beschrifteten für sie T-Shirts in arabischer, kyrillischer, chinesischer und griechischer Schrift.
  • Vielfalt zeigte sich auch an den zahllosen Spielbuden des Hoffestes, und dies nicht nur bezogen auf die bloße Menge der Spiele, sondern auch auf deren Herkunft. Einige Klassen hatten nämlich beschlossen, Spiele aus anderen Ländern anzubieten, so z.B. „Kubb“ (Wikingerschach) aus Schweden bzw. Norwegen, „Cabolas“ (Murmelbrücke) aus Chile, ein Spiel der Ureinwohner Kanadas und – am Religionsstand – weitere Spiele aus Ostafrika. Alle Schüler/innen hatten sich große Mühe gegeben, durch besondere Dekoration wie z.B. Flaggenbänder u.Ä. auf ihre Stände aufmerksam zu machen.
  • Noch mehr Vielfalt als ohnehin schon üblich gab es diesmal auch im Restaurant auf dem Hoffest, dass in diesem Jahr aus gegebenem Anlass erstmalig um eine Abteilung mit ausländischen Spezialitäten erweitert worden war. Viele unserer ausländischen Eltern hatten mit viel Liebe Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern zubereitet, die – nicht zuletzt auch wegen der attraktiven Dekoration – reißenden Absatz fanden. Einige Mütter (oder Väter?) hatten sogar die Rezepte für die Gerichte aufgeschrieben!

Also: Auch aus SOR-Sicht war es ein gelungenes Schulfest und wir hoffen, dass – neben unseren Aktionen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in den vergangenen drei Jahren – die geschilderten Präsentationen und Aktivitäten des Hoffestes einen weiteren kleinen Beitrag dazu leisten konnten, dass unsere Schüler/innen kulturelle Vielfalt als etwas Schönes, Bereicherndes empfinden. 

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