Streit und Versöhnung

ein kleines Buchprojekt der Klasse 1/2 a (Februar- März 2011)

(Die untere Bilder-Show startet nach drücken des Start-Knopfes.)

Ausgangspunkt der Arbeit war das Buch „Karni und Nickel“ von Claude Boujon und Tilde Michels, das wir als Klasse gelesen haben. In diesem Buch geht es um zwei Kaninchen, die zunächst befreundet sind, sich dann streiten und schließlich wieder versöhnen.

Eine Mutter dieser Klasse, die Illustratorin ist, fand Freude an meiner Idee, mit den Schülern in Anlehnung an dieses Buch Illustrationen zu erarbeiten. Doch für eigene Illustrationen braucht es einen Text und so entstand die Idee, jeden Schüler sein eigenes kleines Buch schreiben und illustrieren zu lassen. Um den Bezug zu „Karni und Nickel“ zu wahren und auch um eine Struktur vorzugeben, sollte es um „Streit und Versöhnung“ gehen. Drei Doppelseiten sollte jedes kleine Buch bekommen: Auf der ersten treffen sich die beiden Protagonisten, auf der zweiten entwickelt sich ein Streit und auf der dritten kommt es zur Versöhnung.

In der ersten Stunde stellte die Mutter ihre Arbeit vor, zeigte die ersten beiden Seiten unseres Beispielbuches, in dem es um einen Elefant und eine Ziege geht und wir entwickelten gemeinsam die Idee für die letzte Seite. Die Illustration dieser Seite wurde an die Tafel skizziert und zum nächsten Tag in das Beispielbuch übertragen.

Angeregt durch viele Bilder und Tierbücher waren die Schüler aufgefordert, sich für zwei Figuren zu entscheiden und diese zu malen. Es stellte sich heraus, dass nicht nur Tiere, sondern auch Zahlen oder Farben als Figuren in Frage kommen könnten. Dennoch haben sich viele Kinder für zwei Tiere entschieden. Diese beiden Tiere waren meist sehr verschieden. Sehr beliebt waren auch der Elefant und die Ziege.

Nachdem die Protagonisten gefunden waren und ihren Platz auf der ersten Doppelseite gefunden hatten, wurden kurze Texte entwickelt und aufgeschrieben.

In etwa drei Doppelstunden (manche Kinder haben auch länger daran gearbeitet) wurden die Bücher auf diese Art erarbeitet und anschließend von uns zusammengeklebt. Dabei war zu beobachten, dass sich die Schüler mehr und mehr von der Vorlage entfernten und immer mehr Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten der Illustration bekamen. Mit sehr großer Motivation und Konzentration wurde das eigene Produkt gestaltet.

Eine Woche nach Beginn der Arbeit haben wir uns im Stuhlkreis versammelt. In der Mitte auf einem Tisch waren alle fertigen Bücher zu bestaunen. Nicht alle konnten an diesem Tag vorgelesen werden, doch einige. Sehr stolz wurden sie präsentiert und von den Zuhörern kommentiert.

 

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