Indianerprojekt der Klassen 3a und 3d

In diesem Schuljahr wählten wir die Kultur der Indianer als Projektthema. Auf den Tipis notierten wir, was wir schon über die Indianer wussten.

Im Deutschunterricht lasen wir Ursula Wölfels Buch „Fliegender Stern“ und füllten begleitend ein Lesetagebuch dazu aus. Es schildert das Schicksal der Schwarzfußindianer, die durch den Bau der Eisenbahn und das Vordringen der Weißen von ihren traditionellen Jagdgebieten vertrieben werden und kaum noch Bisons finden. Das will Fliegender Stern, ein kleiner Schwarzfußindianer, ändern. Aber lest doch selbst einmal, wie es ausgeht!

Im Sachunterricht beschäftigten wir uns zuerst mit der Namensgebung bei den Indianern und jeder von uns überlegte sich auch einen eigenen indianischen Namen, z.B. Schneller Hirsch oder Morgenröte.

Wir lasen, wie Indianerkinder aufwuchsen, wie sie in den Tipis lebten und wofür Bisons gebraucht wurden. Auch die heutige Situation der Indianer war Thema, ihre Vertreibung und das Leben in den Reservaten.

Glücklicherweise befindet sich das Ethnologische Museum Berlins in unserer Nähe. Dort haben wir eine Führung über die Indianer Nordamerikas mitgemacht und Folgendes gesehen und erfahren:

  1. Indianer fanden es sehr witzig anderen Indianern ihr Pferd zu stehlen. Diejenigen, denen das Pferd gestohlen worden war, fanden das äußerst peinlich.
  2. Indianer hatten auch indianische Medizin. Sie benutzten die Medizin zum Heilen. Der Medizinmann trug einen Lederbeutel bei sich. Darin verstaute er die Kräuter, die er im Wald gesammelt hatte.
    Er war der wichtigste Mann des Stammes und man verehrte ihn sehr.
    Nur er allein konnte zaubern. Durch dieses Talent konnte er durch die Zeit reisen. Dazu benutzte er eine Maske, die in zu diesem Tier oder Ding machte. Der Medizinmann rauchte die Friedenspfeife. Damit wollte er mit den Himmelsgeschöpfen reden.
  3. Die Büffel sind lebenswichtig für die Indianer. Sie sind 1,80 m groß und 3m lang. Aus ihren Knochen stellte man Instrumente her. Aus ihrem Fell fertigte man Kleidung, Tipis und noch andere Sachen. Das Fleisch aßen sie.
  1. Die Schuhe der Indianer nennt man Mokkasins. Manche waren sogar mit Perlen bestickt.
  2. Indianer machten ihre Farbe selber. Sie nehmen dazu Pflanzen, Stein, Erde und Kohle.
  3. Die Indianer im Norden von Nordamerika nennt man Inuit. Aus Seehundfell machten sie Stiefel und Fausthandschuhe. Kajakfahrer trugen Regenmäntel aus Seehunddarm.
  4. An der Nordwestküste waren Boote das wichtigste Verkehrsmittel.
    Sie hießen Kanus und wurden aus einem Baumstamm geschnitzt.
  5. Die Inuit essen Fische, Robben und Wale, denn sie wohnen nah beim Wasser.

Im Kunstunterricht webte die Klasse 3d mit Papier und  bastelte Totempfähle.

Die Klasse 3a bastelte Indianer.

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